Mit den eigenen Händen

Workshops

Ich mag den Moment, in dem die Hände in den Lehm gehen. Man muss noch nicht wissen, was entstehen soll. Das Material ist kalt, feucht, schwer. Man drückt, formt, verändert. Irgendwann tritt der Kopf zurück und die Hände finden ihren Weg. Aus Nachdenken wird Tun, aus einer Vorstellung eine Form.

Nächster Workshop-Termin:
Melanchton-Akademie Köln
Sa, 07.11.-14.11. 12-16.30
Zum Workshop

Die Auseinandersetzung mit dem Tod kann Angst, Hilflosigkeit oder Starre auslösen. Im Workshop bekommt sie einen anderen Raum – nicht nur im Gespräch, sondern im eigenen Tun: ausprobieren, entscheiden, neu anfangen. Fühlen. Nicht mehr Denken. Der Tod wird dadurch nicht einfacher. Aber etwas, das vorher abstrakt war, kann begreifbarer werden.

Die Workshops sind für Menschen in unterschiedlichen Situationen: zur eigenen Vorsorge, im Zusammenhang mit einem Abschied oder aus persönlichem und beruflichem Interesse. Gestalterische Vorkenntnisse braucht es nicht. Es geht nicht darum, etwas besonders „gut“ zu machen, sondern selbst tätig zu werden und einen eigenen Zugang zu finden.

Dabei muss es nicht die ganze Zeit ernst und still sein. Es darf gesprochen, geschwiegen, konzentriert gearbeitet und auch gelacht werden. Was sich zeigt, darf da sein.

Ich erlebe diese Workshops immer als sehr dem Leben zugewandt. Vielleicht, weil man sich konkret mit Endlichkeit beschäftigt.

Das Ziel kann eine eigene Urne oder ein persönliches Objekt sein. Aber der Weg, auf dem mit eigenen Händen etwas entsteht, ist genauso wichtig.

Für Institutionen

Für Hospize, Kliniken und Bildungseinrichtungen entwickle ich eigene Formate, z.B. für Gruppen und Teams. Die Auseinandersetzung mit Sterben und Trauer kann auch den Umgang mit Betroffenen und Angehörigen stärken. Inhalt, Dauer und Ablauf stimmen wir gemeinsam ab.