Was danach kommt

Kunst und Trauer

Das sind Gruppen, in denen über Trauer gesprochen und gleichzeitig künstlerisch gearbeitet wird. Ich bilde mich dafür im Bereich Trauerbegleitung weiter. Diese Formate finden auch in Kooperation mit anderen Trauerbegleiter:innen statt

Trauer hat keinen festen Ablauf. Manche Menschen möchten sprechen, andere lieber etwas tun oder zunächst einfach nicht allein sein.

In meiner Arbeit finden Sie einen künstlerischen Raum, in dem all das nebeneinander möglich ist — ohne dass jedes Gefühl erklärt oder in Worte gefasst werden muss.

Kunst und Trauer berühren Bereiche, die sich nicht immer erklären lassen: Beide sprechen dort, wo Worte nicht mehr ausreichen. Material, Form und Berührung öffnen einen anderen Zugang. Nicht als Lösung für Trauer, sondern als Möglichkeit, ihr eine persönliche Form zu geben.

Kunst kann transformieren. Auch im Tod.

Mit der Bestattung ist ein Abschied nicht abgeschlossen. Erinnerungen verändern sich, Beziehungen bleiben auf andere Weise bestehen. Deshalb geht meine künstlerische Begleitung auch danach weiter. Wer eine Urne bei mir gefunden oder einen Workshop mitgemacht hat, ist danach nicht allein. Trauer hat keinen Endtermin.

In jedem Seminar entsteht dabei etwas, das die eigene Thematik in sich trägt. Was sich verändert hat, wird im Objekt sichtbar, und es geht als Erinnerung mit nach Hause. Auch hier gilt: Ein Teil bleibt.